Arc Raiders Store Update 1 31 Patch Notes Anfänger-Guide

Guide: arcraiders · Veröffentlicht · 3,097 Wörter · 16 Min. Lesezeit

arcraiders key art
In-game screenshot

Kurzantwort: Die Arc Raiders Store Update 1 31 Patch Notes versteht man am besten als Einsteiger-Update für einen Live-Extraction-Shooter: Lerne den Loop der ersten Stunde, schütze wichtige Ressourcen und extrahiere sicher, bevor du mit riskanteren Runs experimentierst.

Was Arc Raiders ist und warum die erste Stunde wichtig ist

Arc Raiders ist ein Multiplayer-Extraction-Abenteuer auf einer tödlichen Erde der Zukunft, in dem ARC-Maschinen jeden Einsatz eher zu einem Test für Risikomanagement machen als zu einem simplen Looter-Shooter-Run Source. Das ist wichtig, weil sich das Early Game nicht darum dreht, Kämpfe zu “gewinnen”; es geht darum zu lernen, wie du mit Loot zurückkommst, unter Druck überlebst und keine Verluste produzierst, die du dir noch nicht leisten kannst. Wenn du die Arc Raiders Store Update 1 31 Patch Notes liest, weil du einen sauberen Einstieg suchst, dann ist das Wichtigste: Das Spiel belohnt kontrollierte, wiederholbare Extraction deutlich mehr als heroisches Overcommitment.

Der Titel ist für Solo-Spiel oder Teams aus zwei oder drei Leuten gebaut, deshalb sollten sich deine ersten Stunden danach richten, ob du allein oder mit Freunden queueen willst Source. Solo-Spieler brauchen sicherere Routen, schnellere Disengages und einfachere Combat-Entscheidungen. Duo- und Trio-Gruppen können Rollen leichter aufteilen: Eine Person hält Winkel, eine trägt Loot und eine kümmert sich um Bedrohungen. Selbst in einem sauberen Live-Build mit starkem Community-Rating bleibt die Extraction-Formel gleich: Du versuchst, mit mehr Wert rauszugehen, als du reingebracht hast.

Ein sinnvoller Ansatz für deine ersten Sessions ist, sie eher als Probe zu sehen und nicht als Progress-Rennen. Auch der kampagnenartige Zeitaufwand zeigt, wie groß die Lernkurve ist: HowLongToBeat listet aktuell etwa 38.43 Stunden für die Main Story, 73.74 Stunden mit Extras und 157.95 Stunden für Completion Source. Du musst in einer Stunde nicht “gut” werden, aber du solltest in dieser Stunde lernen, weniger fahrlässig zu spielen. Genau deshalb konzentriert sich der Rest dieses Guides auf Anfänger-Prioritäten: Was du zuerst tun solltest, was du behalten solltest, was du ausgeben solltest und wann du bereit bist, den nächsten Schritt zu machen.

Checkliste für die erste Stunde

Deine erste Stunde sollte dafür draufgehen, den Extraction-Flow zu lernen, Comfort-Items freizuschalten und ein oder zwei Low-Risk-Extractions mitzunehmen, statt Kills oder seltenen Drops hinterherzujagen. Das Ziel ist simpel: Geh aus dieser Stunde mit einem stabilen Verständnis dafür raus, wie ein Run anfängt, wie Gefahr eskaliert und wie du Fortschritt konstant sicherst.

1) Schließe das Onboarding ab und check jedes Basis-Menü

Starte damit, das Tutorial oder die ersten Einführungs-Prompts abzuschließen, und öffne danach jedes Menü für Loadout, Stash, Crafting und Objectives. Klingt offensichtlich, aber neue Spieler gehen oft los, ohne die Hälfte des Interfaces gesehen zu haben, und geraten dann in Panik, wenn sie mitten im Run ein Consumable identifizieren oder ein fehlendes Item ersetzen müssen. In einem Spiel wie ARC Raiders ist dein Wissen über den Menü-Flow Teil deines Überlebens.

Nutze deine ersten Minuten, um herauszufinden:

  • Wo dein aktuelles Loadout angezeigt wird
  • Wo dein Stash oder Inventar liegt
  • Wo du Objectives annimmst oder verfolgst
  • Welche Items Consumables sind und welche permanente Tools

Zwei praktische Beispiele helfen hier:

  • Wenn du ein Heil-Item findest, aber nicht sagen kannst, ob es wiederverwendbar ist, teste es in der sicherstmöglichen Situation, bevor du in ein High-Risk-Areal gehst.
  • Wenn dir eine Map oder Routenauswahl gezeigt wird, nimm dir eine Minute für die Orientierungspunkte, statt direkt loszusprinten.

2) Spiele den sicherstmöglichen Extraction-Loop

In deinen ersten Runs sollten kurze Laufwege und offensichtliche Exits wichtiger sein als Sightseeing. Nimm eine überschaubare Zone, loote nur ein paar Container und geh wieder raus, sobald dein Inventar irgendeinen sinnvollen Wert hat. Warte nicht, bis dein Rucksack voll ist; am Anfang ist “etwas Wert erfolgreich extrahiert” besser als “kompletter Wertverlust”.

Ein guter Anfänger-Loop sieht so aus:

  • Spawn
  • Bewege dich zu einer Loot-Tasche mit wenig Verkehr
  • Sammle ein paar nützliche Materialien
  • Vermeide unnötige Kämpfe
  • Extrahiere, sobald du etwas hast, das sich zu behalten lohnt

Zwei Beispiel-Szenarien:

  • Du spawnst an einem ruhigen Rand der Map, lootest einen Lagerraum, hörst in der Nähe Combat und extrahierst, bevor der Fight Aufmerksamkeit auf dich zieht.
  • Du siehst ein verlockendes Objective-Areal, aber dort ist schon Enemy Pressure, also rotierst du auf eine sicherere Route und hältst deinen Run intakt.

3) Finde eine Waffe, mit der du dich wohlfühlst

Versuch in deiner ersten Session nicht, jede Gun zu meistern. Such dir eine Waffenkategorie aus, die sich zuverlässig anfühlt, und lerne ihren Recoil, ihr Reload-Timing und ihre effektive Reichweite. Früher Fortschritt in Extraction-Games hängt oft weniger von der “besten Waffe” ab und mehr von der “Waffe, mit der ich nicht in Panik gerate”.

Ein praktischer Anfänger-Ansatz:

  • Teste eine Close-Range-Option
  • Teste eine Mid-Range-Option
  • Behalte die, mit der du unter Stress Treffer landest

Beispiele für sinnvolles Ausprobieren:

  • Eine Waffe, die im Nahbereich verzeiht, wenn du an einer Tür überrascht wirst
  • Eine Waffe, die genau genug bleibt, um einen Gegner beim Rückzug anzutaggen
  • Ein Backup-Tool, dem du vertraust, wenn deine Primärwaffe leer ist

4) Extrahiere auch dann, wenn der Run klein wirkt

Deine erste Stunde sollte mindestens eine bewusste Entscheidung enthalten, früh mit einem kleinen Profit rauszugehen. Genau diese Gewohnheit bringt dir die Kernlektion des Genres bei: Extraction ist die Siegbedingung. Neue Spieler bleiben oft zu lange, weil sie “noch einen Raum” oder “noch eine Kiste” wollen, und genau so wird aus einem guten Run ein Totalverlust.

Versuch, eine Session so zu beenden:

  • Eine erfolgreiche Extraction
  • Einen klar benennbaren Fehler
  • Eine Sache, die du über Enemy-Platzierung, Sichtlinien oder Sound gelernt hast

Diese kleine Feedback-Schleife beschleunigt deinen Fortschritt stärker als fünf kopflose Runs am Stück.

5) Behalte Achievement-artige Challenges im Blick, jage ihnen aber nicht hinterher

Steam trackt aktuell 50 Achievements für das Spiel, und das seltenste davon wurde nur von 0.8% der Spieler freigeschaltet Source. Das ist eine gute Erinnerung daran, dass viele “spaßige” Challenges keine Ziele für Anfänger sind. Manche Achievements sind für sehr spezielles Verhalten gedacht, nicht für deine erste Stunde. Achievements, die an ungewöhnliche Status-Kombinationen oder Enemy-Interaktionen gebunden sind, hebst du dir besser für später auf, wenn du Tools und Enemy-Patterns verstanden hast.

Also in deiner ersten Stunde:

  • Nimm Challenge-Texte wahr
  • Ignoriere Prestige-Aufgaben
  • Konzentriere dich auf Survival, Extraction und grundlegende Map-Kenntnis
arcraiders in-game screenshot
In-game screenshot

Das könnte dir auch gefallen

Prioritäten bei Ressourcen

Du solltest frühe Ressourcen zuerst in Survival, Mobilität und Konstanz stecken, bevor du Luxus-Upgrades oder Nischen-Crafting anfasst. Die Anfängerfalle ist entweder, alles für immer zu horten, oder alles sofort für flashy Items rauszuhauen, die dir beim zuverlässigeren Extrahieren gar nicht helfen.

Gib zuerst für alles aus, was deine Extraction konstanter macht

Deine erste Priorität ist alles, was dir hilft, Runs lebend und mit Loot zu verlassen. In Extraction-Games heißt das meistens: praktische Tools vor kosmetischen oder spekulativen Upgrades. Denk immer in den Kategorien “Was hält mich im Run?” und “Was erhöht die Chance, dass der Loot im Stash landet?”

Prioritäten-Reihenfolge für die meisten Anfänger:

  1. Basis-Heal- und Recovery-Items
  2. Ammo oder Combat-Essentials für deine gewählte Waffe
  3. Utility-Items, die beim Repositionieren oder Escapen helfen
  4. Crafting-Materialien für breit nützliche Upgrades
  5. Speciality-Items für Nischen-Playstyles

Konkrete Beispiele:

  • Wenn du zwischen einem Heal und einem flashy Offensiv-Item wählen musst, nimm den Heal.
  • Wenn dir die Ammo ausgeht, du aber schon genug Offensivkraft hast, dann resupply zuerst, bevor du etwas Experimentelles craftest.
  • Wenn ein Utility-Item dir hilft, Sichtlinien zu brechen oder aus einem schlechten Push rauszukommen, ist es am Anfang meistens mehr wert als ein Damage-Boost.

Horte seltene Materialien, bis du ihren Wert kennst

Neue Spieler geben seltene Materialien oft viel zu früh aus, weil sie denken, “ungenutzt” sei gleich “verschwendet”. In Extraction-Games ist oft das Gegenteil wahr: Die seltensten Materialien sind genau die, deren blindes Verbrauchen du später bereust. Behalte ungewöhnliche oder seltene Items, bis du weißt, was sie bauen, was sie freischalten und wie oft du sie realistisch zurückbekommst.

Eine sinnvolle Hoard-First-Regel:

  • Behalte ein Exemplar von allem Seltenen, bis du die Rezepte verstehst
  • Gib gewöhnliche Materialien frei für wichtige Comfort-Upgrades aus
  • Crafte nichts nur aus Neugier, wenn das Rezept deine einzige seltene Komponente verbraucht

Beispiele:

  • Ein seltenes Material, das nur gelegentlich auftaucht, sollte nicht in ein Komfort-Upgrade fließen, das du vielleicht bald ersetzt.
  • Common Salvage lässt sich meist in Lernwert umwandeln, weil es einfacher zu ersetzen ist.
  • Wenn ein Crafting-Rezept mehrere seltene Teile für einen kleinen Vorteil frisst, verschiebe es, bis du sicher weißt, dass das Upgrade deinen Run wirklich spürbar verändert.

Crafte zuerst Komfort, dann Spezialisierung

Dein erstes Craft sollte wiederholte Runs einfacher machen, nicht komplizierter. Viele Anfänger jagen spezialisierten Damage-Setups nach und merken dann, dass sie ohnehin nicht lang genug überleben, um sie sinnvoll zu nutzen. Breite Utility ist besser als Nischen-Power, solange du das Spiel noch lernst.

Crafte oder upgrade in ungefähr dieser Reihenfolge:

  • Zuverlässige Healing-Unterstützung
  • Basis-Ammo oder ammo-nahe Sustain-Optionen
  • Einfache Mobilitäts- oder Escape-Utility
  • Eine Waffe, die du in mehreren Map-Situationen nutzen kannst
  • Spezialisierte Tools erst dann, wenn deine Basics stabil sind

Beispiele für bessere frühe Crafting-Entscheidungen:

  • Ein universelles Recovery-Item, das einen Run rettet, statt eines exotischeren Teils, das du vielleicht nie equipst
  • Eine vertraute Mid-Range-Waffe statt eines High-Skill-Tools, das du noch nicht kontrollieren kannst
  • Ein Utility-Upgrade, das dein Inventar flexibel hält, statt dich in einen engen Build zu zwingen

Gib nicht zu früh zu viel für einen Build aus

Wenn das Spiel dir Build-Optionen gibt, ist der typische Anfängerfehler, zu viel Wert in einen einzigen Ansatz zu sperren, bevor du überhaupt weißt, ob du Close-Range-Druck, sicheres Mid-Range-Poking oder eher eine Support-Rolle bevorzugst. Da Arc Raiders solo, in Duos oder in Trios gespielt werden kann Source, kann sich dein idealer Ressourcenplan auch mit der Gruppengröße ändern. Solo-Spieler brauchen normalerweise mehr Sicherheit; Squads können sich mehr Spezialisierung leisten.

Eine gesunde Anfänger-Budget-Philosophie:

  • Halte genug Ressourcen zurück, um dich nach einem verlorenen Run zu erholen
  • Teste immer nur eine Änderung auf einmal
  • Committe dich erst dann zu einem Loadout-Trend, wenn er deine Extraction verbessert und nicht nur deinen Damage

Häufige Fehler

Neue Spieler verlieren meist mehr Runs an vermeidbare Gewohnheiten als an Enemy-Power, und genau diese Gewohnheiten zu fixen ist der schnellste Weg, besser zu werden. Unten findest du die Fehler, die ich am häufigsten sehe, warum sie passieren und welcher konkrete Workaround sofort hilft.

1) Jeden ARC-Encounter frontal annehmen

Spieler gehen oft davon aus, dass Combat die Standardantwort ist, weil das Spiel ein Shooter ist, aber die Extraction-Logik bestraft unnötige Engagements.
Warum das passiert: Der Instinkt ist, “den Raum zu clearen” oder Kompetenz zu beweisen.
Fix: Kämpfe nur, wenn Weg, Loot oder Objective es rechtfertigen. Wenn ein Gegner deinen Fortschritt nicht blockiert, rotiere um ihn herum oder geh einfach weiter.

2) Zu lange looten, obwohl der Run schon profitabel ist

Viele Anfänger öffnen weiter Container, obwohl sie längst genug Wert für eine sinnvolle Extraction im Rucksack haben.
Warum das passiert: Loot-Spiele trainieren Spieler darauf, jede ungeöffnete Kiste als verpasste Chance zu sehen.
Fix: Setz dir eine harte persönliche Regel: Sobald dein Rucksack Items enthält, deren Verlust dich ärgern würde, gehst du zur Extraction, statt noch eine Runde zu drehen.

3) Sound-Cues ignorieren und nur auf das HUD starren

Neue Spieler fixieren oft Objective-Marker und übersehen Schritte, Maschinenbewegungen oder Combat-Signale um sich herum.
Warum das passiert: Map und UI wirken wie die sicherste Quelle für Informationen.
Fix: Stoppe gelegentlich kurz, hör auf Bedrohungen und sweep deine Kamera, bevor du einen Raum, Grat oder Korridor betrittst.

4) Seltene Materialien für First-Impression-Crafts ausgeben

Anfänger craften oft direkt das erste interessante Item, das sie sehen, und merken erst danach, dass es schwerer zu benutzen ist als gedacht.
Warum das passiert: Die Item-Beschreibung klingt spannend und das Material fühlt sich “verdient” an.
Fix: Verschiebe seltenes Crafting, bis du ein ähnliches Item praktisch benutzt oder in einem echten Run gesehen hast.

5) Den ersten Tod als verschwendete Zeit behandeln

Viele neue Spieler tilten nach ihrer ersten gescheiterten Extraction und fangen an zu rushen.
Warum das passiert: Extraction-Verluste fühlen sich hart an, besonders wenn du nützlichen Loot dabeihattest.
Fix: Schau dir an, warum du gestorben bist, ändere genau ein Verhalten und geh beim nächsten Versuch eine kürzere, sicherere Route.

6) Als Squad ohne einfachen Plan reingehen

Selbst in Teams splitten sich Anfänger manchmal, looten doppelt oder starten Fights, ohne ihre Absicht anzusagen.
Warum das passiert: Jeder will hilfreich sein und aktiv wirken.
Fix: Weise vor dem Loslaufen eine Basisrolle zu: Ein Spieler sichert die Rückseite, einer übernimmt Navigation und einer trägt das erste Objective-Item.

7) Achievement- und Challenge-Kontext ignorieren

Manche Spieler sehen globale Achievement-Prozente und versuchen sofort, seltene Aufgaben zu grinden.
Warum das passiert: Seltene Completion-Zahlen wirken wie ein Beweis von Mastery.
Fix: Behandle seltene Achievements als Langzeitziele. Nutz sie später, wenn du deine Waffe, deine Route und deine Reaktionen auf Bedrohungen kennst.

Profi-Tipps

Der schnellste Weg, nach den Basics besser zu werden, ist das Einbauen kleiner fortgeschrittener Gewohnheiten, die deine Runs sicherer machen, ohne sie langsamer zu machen. Diese Tipps drehen sich um Timing, Positioning und Informationsnutzung, nicht um rohe Aggression.

Tip 1: Plane deinen Exit vor dem ersten Loot-Stopp

Sobald du eine Zone betrittst, identifiziere mindestens einen Weg hinaus. Wenn der Run laut wird, solltest du schon wissen, wohin du rotierst, damit du unter Druck nicht einfrierst.

Tip 2: Check nur die Winkel, die für deine Route relevant sind

Sweep nicht jede Ecke eines Gebäudes, wenn du es nicht musst. In Extraction-Gameplay lautet die richtige Frage: “Welcher Winkel kann meine Flucht stoppen?” und nicht “Kann ich diesen Raum komplett sicher machen?”

Tip 3: Repositioniere dich nach jeder lauten Aktion

Wenn du eine Waffe abfeuerst, einen Encounter triggerst oder sonst einen lauten Move machst, geh davon aus, dass nahe Spieler oder ARC-Bedrohungen dich bemerkt haben. Eine kleine Verlagerung nach dem ersten Engagement rettet oft mehr Loot, als ein zweiter Kill je einbringt.

Tip 4: Nutze Low-Value-Runs als Map-Studie

Ein “schlechter” Run kann trotzdem nützlich sein, wenn er dir einen Flank, einen Choke Point oder einen Extraction-Pfad beibringt. Wenn du ohnehin schon weißt, dass der Run entbehrlich ist, dann nutze ihn, um dir eine sinnvolle Route einzuprägen, statt auf Loot zu gambeln.

Tip 5: Trainiere Muscle Memory für Reload- und Heal-Fenster

Gewöhn dir an, nur dann nachzuladen, zu heilen oder dein Inventar zu checken, wenn du in Cover bist. Anfänger sterben oft, weil sie in offenen Sichtlinien mit Menüs interagieren.

Tip 6: Achte auf Enemy-Verhaltensmuster, nicht nur auf Health Bars

ARC-Gegner sind gefährlicher, wenn du auf sie nur wie auf Ziele reagierst statt wie auf echte Bedrohungen. Lerne, ob sie dich aus Cover drücken, eine Route blockieren oder Lärm bestrafen, und passe deine Bewegung entsprechend an.

Tip 7: Behalte ein “Panik-Save”-Item ungenutzt

Verbrauch nicht jede Escape- oder Recovery-Option sofort, nur weil du kurz ungemütlich unter Druck stehst. Eine Backup-Option für die letzte Minute eines riskanten Runs gibt dir ein Sicherheitsnetz, wenn die Map voller wird.

Schwelle zum Fortgeschrittenen

Du bist aus der Anfängerphase raus, wenn du absichtlich konstant extrahieren kannst und nicht nur durch Glück. Das klarste Zeichen für Fortschritt ist, dass du bewusste Risiko-Entscheidungen triffst, statt auf jede Bedrohung gleich zu reagieren.

Ein Anfänger ist meistens dann einen Schritt weiter, wenn er das meiste hiervon kann:

  • Erkennen, wann ein Run abgebrochen werden sollte
  • Mit bescheidenem Loot rausgehen, statt zu overextenden
  • Eine Waffe auf mehreren Distanzen sicher nutzen
  • Unsichere Areale erkennen, bevor man sie betritt
  • Ressourcen ausgeben, ohne jeden Kauf zu bereuen
  • Erklären können, warum man in einem früheren Run gestorben ist

Praktischer ist es aber, dich selbst zu fragen, ob deine Verluste noch aus Verwirrung kommen oder schon aus der Ausführung. Verluste durch Verwirrung sehen so aus:

  • Nicht wissen, wo die Extraction ist
  • Nicht verstehen, welches Item man behalten sollte
  • Aus Versehen in schlechte Fights reinlaufen

Verluste durch Ausführung sehen so aus:

  • Unter Druck Schüsse verfehlen
  • Absichtlich einen schlechten Winkel nehmen
  • Falsch einschätzen, ob man bleiben oder gehen sollte

Sobald sich deine Tode von “Ich hatte keine Ahnung, was gerade passiert” zu “Ich habe ein riskantes Play gemacht und es ist schiefgegangen” verschieben, wächst du aus dem Anfänger-Gameplay heraus. Genau dann lohnt sich Build-Experimentation, weil dein Fundament stabil genug dafür ist.

Es hilft auch, deinen Fortschritt mit der Gesamtgröße des Spiels zu vergleichen. ARC Raiders hat ein umfangreiches Achievement-Set mit 50 erfassten Zielen Source, und Community-Completion-Daten zeigen, dass nur ein kleiner Teil der Spieler die härtesten Inhalte abschließt. Das sagt dir vor allem: Kein Grund zur Eile. Wenn du schon überleben, extrahieren und dein Wissen auf der nächsten Map wiederverwenden kannst, bist du den echten Anfängern bereits voraus.

Verwandte Guides

Das sind die natürlichen nächsten Schritte, sobald du die Basics drin hast und dein Verständnis von ARC Raiders vertiefen willst.

Quellen

Siehe auch

Arc Raiders Hub Editorial avatar

Geprüft von

Editor · GameFleet

Fachgebiet: Editorial team behind Arc Raiders Hub. Content is compiled from official patch notes, community wikis, and playthrough notes, then reviewed and updated on schedule.

Redaktion

Quellen

📋 Patch Notes erklärt

Alle Patch Notes ansehen →

War dieser Guide hilfreich?

Bewerte diesen Guide, damit wir ihn verbessern können.

Share your own tip

Found something not in the guide? Submit it below — our editors review every tip before publishing. No account required.

30 more chars needed800 chars left
10 submissions / IP / day · plain-text only · moderated.